Der Traum des kleinen Kätzchens wurde wahr

24.12.2012

Einige von Ihnen haben bestimmt erkannt, daß das kleine Kätzchen in unserem Weihnachtsmärchen die kleine Clou ist. Sie heißt heute Gretel und lebt in der Nähe von Frankfurt. Ihr Traum wurde wahr!

Leider haben nur wenige Katzen so viel Glück wie sie, denn es sind einfach zu viele und wir können nicht allen helfen. Kurz vor Weihnachten bekamen wir diese Email aus ihrem Zuhause und dem Weihnachtswunsch ihrer Familie können wir uns nur anschließen:

 

 

Liebe Frau Lüker und liebe Katzenfreunde in Malta und im deutschen Norden, 

hier die Erfolgsgeschichte von Clou, dem bunten Wischmopp aus Malta.

Heute heißt sie Gretel, denn sie ist ein richtiger Kasper geworden und sehr, sehr lieb. 

Während der ersten 4 Monate haben wir sie kaum gesehen, da sie sich entweder unterm Bett oder im Keller versteckt hat. Ganz besonders beim Fressen durfte ihr niemand zuschauen, und wir haben ihr manchmal aufgelauert, nur um zu sehen, ob sie irgendwie verhungert aussieht.

Man kann ja schwer prüfen, wer nachts heimlich aus welchem Napf frisst – und außer Gretel lebt bei uns noch die scheue weiße Spooky und unser Methusalem Caro.  

Nach 4 Monaten absoluter Zurückhaltung kam Gretel beim morgendlichen Füllen des Futternapfs zu meinem Mann, schmierte sich an die Hand und ließ sich schnurrend hinein fallen. Als Thomas mir das erzählte, hatte er fast Tränen in den Augen und war stolz wie Bolle!

Nun war das Eis gebrochen, und es hat nicht mehr lange gedauert, bis Gretel auch zu mir kam. 

Wir haben inzwischen eine elektronische Katzenklappe zum Garten installiert, die die Mikrochips von unseren 3 Tigern kennt und bei Dämmerung den Ausgang versperrt. Nun können tagsüber alle Pelznasen rein und raus, wie es ihnen passt. Gretel liebt den Freigang, kommt aber auch rein, wenn wir sie rufen. Sie ist total begeistert von unserem großen Baum hinten an der Garage. Dahinauf jagen sich unsere beiden Mädels jeden Morgen und gehen dann auf den Garagendächern spazieren. Im Sommer hat Gretel im Blumenkasten auf dem Garagendach unserer Nachbarn sehr gerne tagsüber ihr Schläfchen gehalten, und die Nachbarn waren sehr geschmeichelt.
Zum Glück läßt sie sich aber von niemandem außer von uns anfassen. Sogar unsere Katzensitterin, die während des Urlaubs das Haus hütet, darf Gretel nicht berühren, nur in der Nähe sitzen. 

Jetzt im ersten Winter sieht Gretel aus wie ein geplatztes Kopfkissen. Sie ist ordentlich gewachsen, hat Gewicht zugelegt und einen sehr dichten, wunderschönen Pelz. Sie hat ganz viel Spaß im Schnee und bleibt oft länger draußen als Spooky, weil ihr weder Regen, Schee noch Kälte etwas ausmachen.

Wenn wir abends daheim sind, kaspert Gretel am liebsten vor dem Fernseher und schaut bei einzelnen Sendungen auch sehr interessiert zu. Sie kommt morgens und abends gern zum Schmusen und ist einfach unwiderstehlich. Gern liegt sie auf der obersten Ablage vom großen Kratzbaum. Als Einzige unserer Bande ist sie sehr zurückhaltend bei den Malzeiten und bettelt nicht. Sie frisst nur Katzenfutter und kratzt nicht mal an den Möbeln, nur an ihren Kratzbäumen. Eine so wohlerzogene Katze haben wir eigentlich gar nicht verdient. 

Nachts schlafen wir jetzt meistens alle 5 zusammen im Bett ein, Gretel steht aber nachts auf und sucht sich ein eigenes Plätzchen – aber nicht, bevor sie Spooky nochmal „überfallen“ hat.  Kurz bevor dann morgens der Wecker klingelt, springt sie wieder aufs Bett und fängt die Füße meines Mannes unter der Decke. Caro, Spooky und ich werden dann wach vom Geschrei oder vom Gelächter, je nachdem ob ein Fuß herausgeschaut hat oder nicht. 

Auf jeden Fall sind wir alle 5 sehr glücklich zusammen. Gretel ist ein Sonnenschein und verträgt sich prima mit Spooky. Die beiden jagen sich und spielen miteinander. Auch unser alter Caro kann dem lieben Gretel-Mädchen nicht widerstehen und läßt sich viel gefallen. 

Ihr Katzenfreunde könnt stolz sein auf diese Erfolgsgeschichte!

Die Rettung in Malta, der Einsatz der Flugpaten, die tatkräftige Hilfe und Sorge von Frau Lüker und die sorgfältige Prüfung der künftigen Katzeneltern haben sich gelohnt.

Zu Weihnachten wünsche ich mir, dass alle armen Katzen so viel Glück haben.  

Vielen Dank für Ihren Einsatz und ganz herzliche Grüße von  Gretel, Spooky, Caro, meinen 14 „wilden“ Pflegekatzen und von meinem Mann Thomas.                                                                   

Sabine C.