14.02.2011 Rückreise von Malta

Montagmorgen fuhren wir auf direktem Weg zur Garage.
Olli bekam noch etwas gegen Flöhe und die anderen Katzen bekamen etwas zu futtern. Ich traute mich nicht ihnen in die Augen zu sehen.

Olli flog gleich in ein besseres Leben...und die anderen mußte ich schweren Herzens zurücklassen! Sie müssen weiter in den kleinen Käfigen ausharren. . .die einzige Abwechlung sind die Fütterungszeiten...und dann schließt sich das Garagentor wieder für viele Stunden. Diese vielen traurigen Augen werde ich nie vergessen!

 

Am Flughafen klappte alles reibungslos und ich saß pünktlich mit Olli in der Kabine. Wir hatten eine ganze Sitzreihe für uns und er machte keinen Mucks. Ich war zwar sehr müde, aber an Schlafen war nicht zu denken. So vieles ging mir im Kopf herum. Was sollte ich nur Maria erzählen?
Abends gegen 8 Uhr waren wir endlich Zuhause. Kaum hatte ich die Transporttasche geöffnet, kam auch schon Olli raus und schnurrte wie ein Weltmeister. Er sah sich ganz aufgeregt um und machte sich dann aber sofort über das Futter her.

Dann habe ich mich erstmal um meine anderen Katzen gekümmert, die natürlich total neugierig waren wen ich denn diesmal mitgebracht hatte. Meine Mutter war so lieb und hatte mir in der Zwischenzeit Kaffe gekocht. Den brauchte ich jetzt ganz dringend.
Länger konnte ich das Telefonat mit Maria nicht hinauszögern. Wußte ich doch, daß sie auf meinen Anruf wartete. Obwohl es bereits 21.30 Uhr war, haben wir sehr lange gesprochen. Sie wollte alles wissen, und mir tat es im Nachhinein gut, endlich mit jemanden über die letzten Tage sprechen zu können. An viel Schlaf war auch in dieser Nacht nicht zu denken, aber Maria und ich waren uns einig, daß wir dringend etwas für die Garagenkatzen tun müssen.
Und so entstand die Großaktion "Garagenkatzen"!