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Rückblick 2015

Das Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu und wir blicken zurück auf eine Zeit voller Höhen und Tiefen.
Wir wollen an dieser Stelle einige der Momente mit euch teilen, die uns in diesem Jahr besonders bewegt haben.

 

 

 

 

 

 


2015 ist ein großer und lang gehegter Traum von uns in Erfüllung gegangen. Ein Großteil von Sigis Garagenkatzen konnte in unser neues Katzenhotel ziehen.
Dort leben sie in kleinen Gruppen in drei Zimmern. Sie haben Kratzbäume, etliche kuschelige Schlafplätze auf verschiedenen Ebenen, Spielzeug und Fenster zum Ausgucken. Durch den Umzug in die Katzenstation ist die Lebensqualität der Katzen stark gestiegen. Sie haben Tageslicht, können sich nach Herzenslust bewegen, zusammen spielen und schmusen.
Das ist besonders für unsere zwei leukosepostiven Kater, Sandy und Knutschkugel, ein Segen, denn ihre Vermittlungschance geht gegen Null.


Dieses Jahr konnten wir 18 Katzen nach Deutschland vermitteln - entweder auf eine liebevolle Pflegestelle oder direkt in ein neues Zuhause. Die Flug- und Transportkosten wurden teilweise von Spendengeldern bezahlt, teilweise von den zukünftigen Besitzern. Unter den glücklichen Katzen, die nach Deutschland ausreisen durften, waren einige besondere Notfälle, wie z. B. die mehr als 10 Jahre alte Katze Jemma oder 5 der 11 Katzen, die scheu und verwahrlost von der Polizei in dem Haus einer verstorbenen alten Dame aufgefunden wurden.
Wir möchten besonders der Katzenhilfe Annaberg danken, die uns bei der Vermittlung unserer Maltakatzen so sehr unterstützt.

 

 

 

 

 

 

Dank der finanziellen Unterstützung unserer Spender konnten wir das ganze Jahr über die medizinische Versorgung und Fütterung von ca. 200 Katzen und 5 Hunden gewährleisten, die bei Sigi zu Hause, in der Garage zur Quarantäne (Neuankömmlinge), im Katzenhotel und auf der Straße leben. Manchmal waren die Vorräte sehr knapp und Sigi musste rationieren, aber wir haben es stets geschafft, gerade noch rechtzeitig neues Futter bereitzustellen.
Danke an alle Sach- und Geldspenden für Futter und Medikamente und danke an Kühne & Nagel, die für uns kostenlos Pakete nach Malta mitnehmen, wenn ihre Container nicht ausgelastet sind!


Auch 2015 hat Sigi wieder viele, viele Straßenkatzen und -kater kastriert: Ebenso wie die Jahre zuvor etwa 450 Tiere; die genaue Zahl ist uns nicht bekannt. Wir haben Sigi den Kontakt zu einer weiteren Tierschutzorganisation vermittelt, die sie bei der Finanzierung der Kastrationen unterstützt. Kastrationen sind ein Grundpfeiler von Sigis Tierschutzarbeit, denn nur Kastrationen können neues Leid effektiv verhindern.

 

 

 

 




Wie in den vergangenen Jahren haben wir auch 2015 an der Aktion "DiBaDu und dein Verein" von der ING-DiBa teilgenommen, bei der Vereine 1000 € für die Vereinskasse gewinnen können. Wir haben bis zur letzten Minute gezittert. Es war wieder ein knappes Rennen, doch wir haben gewonnen! Vielen, vielen herzlichen Dank an alle, die für uns abgestimmt haben.

Neben diesen tollen Erfolgen mussten wir und vor allem Sigi auch viele Rückschläge hinnehmen. Einige der verletzten oder kranken Straßenkatzen und -hunde, die Sigi aufgenommen hatte, haben den Kampf ums Leben nicht gewonnen. Trotz vieler Tierarztbesuche und Sigis intensiver Pflege sind sie einen frühzeitigen Tod gestorben. Manche der Tiere haben einige Wochen lang bei Sigi gelebt und sind ihr in dieser Zeit sehr ans Herz gewachsen, wie z. B. der Straßenhund Brownie und die ausgesetzte Hauskatze Shermaine.

 

 

Insgesamt musste Sigi 27 Straßenkatzen gehen lassen, viele mit Nasenkrebs oder positiv auf Leukose oder FIV getestet und schon in einem schlechten Zustand, außerdem 3 ihrer Strassenhunde und 3 ihrer Pflegehunde (Brownie Boy, Betty und einen kleinen behinderten Foxterrier).

 

 

 

 





Im Verlauf des Jahres musste Sigi drei ihrer eigenen Tiere einschläfern lassen, die sie viele Jahre begleitet haben, Hund Laika, Katze Krümelchen und Katze Antonia. Alle drei waren sehr alt und krank und hatten keine Lebensqualität mehr. Ihr Tod hat Sigi sehr zugesetzt...

 

 

Und dann sind da auch die vielen Alltagssorgen, die den Tierschutz nicht einfacher gestalten: So musste Sigis altes Auto mehrfach aufwändig repariert werden, da es regelmäßig kaputt ist. Ebenso ihr Handy, dass so wichtig ist, damit Sigi uns regelmäßige Infos geben kann, die wir auf der Homepage, bei Facebook oder im Forum teilen können. Denn auch die Öffentlichkeitsarbeit ist ein sehr wichtiger Teil der Tierschutzarbeit.

 

 

2015 war ein sehr ereignisreiches Jahr, das viel Freude, aber manchmal auch viel Kummer mit sich brachte. Wir sind froh, dass wir auch dieses Jahr wieder auf die Unterstützung so vieler lieber Menschen zählen konnten, die uns dabei helfen, die Situation der Straßentiere auf Malta zu verbessern.
Wir sind schon gespannt, welche Herausforderungen das nächste Jahr für uns bereithält.

Wir wünschen Ihnen/Euch ein frohes und vor allem ein gesundes neues Jahr!